Technik

Der Unternehmensbereich Technik umfasst die integrierten Prozesse, mit denen wir unseren hochwertigen Stahl produzieren.

Roheisenerzeugung

Wir erzeugen in zwei Hochöfen die Grundlage für die HKM-Stahlproduktion - Roheisen. Unsere Produktionskapazität umfasst ca. 5,2 Millionen Tonnen Roheisen pro Jahr.

In den integrierten Vorstufen Kokerei und Möllervorbereitung produzieren wir die zur Roheisengewinnung nötigen Einsatzstoffe Koks und Sinter. Im HKM-Werkshafen entladen wir die direkt einsatzfähigen Erze und Pellets, sieben sie und führen sie den Hochöfen zu. Das produzierte Roheisen transportiert unsere Werkbahn  in Pfannen zum Stahlwerk.

Stahlerzeugung

In unseren werkseigenen Anlagen erzeugen wir durch anspruchsvolle metallurgische Behandlungen aus Roheisen hochwertige Stähle. Das abschließende Gießen des flüssigen Stahls erfolgt ausschließlich im modernen Stranggießverfahren. So gewährleisten wir eine gleichbleibende Erstarrung und ein optimales Gefüge der Brammen und Rundstäbe. Die gesamttechnische Kapazität unseres Stahlwerks beträgt
6 Millionen Tonnen pro Jahr.

Konverter

In Konvertern (mit Feuerfestmaterial ausgekleidete Stahlgefäße) werden die Begleitelemente der Einsatzstoffe (Kohlenstoff, Silizium, Mangan, Phosphor und Schwefel) abgebaut bzw. gefrischt. Dazu fügen wir dem flüssigen Roheisen Schrott und den Schlackenbilder Kalk zu. Bei diesem Prozess blasen wir zum Frischen Sauerstoff ein.

Sekundärmetallurgie

Die Sekundärmetallurgie unseres Stahlwerks ist mit speziellen Behandlungsanlagen ausgerüstet, in denen wir Stähle mit besonders hoher Reinheit produzieren. Qualitätsmerkmale sind ein niedriger Gehalt an Stickstoff, Wasserstoff und Schwefel und die Einstellung enger Legierungsvorgaben.

Bereits 1977 wurden die ersten Behandlungsanlagen installiert. Seit 1990 verfügen wir über zwei moderne Pfannenstand-Entgasungsanlagen, die im Zusammenwirken mit drei Argonspülständen eine optimale sekundärmetallurgische Prozesslinie bilden.

Stranggießanlagen

Das Gießverfahren von flüssigem Stahl zum Strang wurde maßgeblich von HKM entwickelt und beeinflusst. Bereits 1964 goss unser Werk erfolgreich den ersten Bogenstrangguss der Welt.

Beim Strangguss durchläuft der flüssige Stahl zunächst eine wassergekühlte oszillierende Kokille, die den Querschnitt des Strangs bestimmt.

Rollen führen den Strang in einem Bogen in die Waagerechte, bis er vollständig erstarrt ist und zerteilt werden kann. Die Kühlung erfolgt durch wassergekühlte Rollen (trockenes Gießen) oder durch Aufspritzen von Wasser bzw. Wasser und Luft.

Energie, Infrastruktur und Anlagentechnik

Die Erzeugung von Stahl auf der Basis von Eisenerzen erfordert einen hohen Energieaufwand. Allein der Anteil der Energiekosten an den Herstellungskosten für das Vormaterial Bramme oder Rundstahl beträgt etwa 40 %. Nicht nur aus ökologischer, sondern auch aus ökonomischer Sicht ist die Stahlindustrie daher schon immer bemüht, den Energieverbrauch zu reduzieren.

Die Aufgabenfelder des internen HKM-Dienstleistungsbereiches umfassen:

  • Neubau, Betrieb und die Instandhaltung der HKM- Infrastrukturanlagen
  • Dokumentation und Informatik
  • Energie- und Rohstoffwirtschaft
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Aktuelle Informationen

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Der HKM Azubi-Blog

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Wir schreiben dort offen und authentisch über unsere Erfahrungen während der Ausbildung.

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