Hochofenwerk

5,2 Mio Tonnen Roheisen

Die beiden Großhochöfen erzeugen mit einem Möller aus Sinter, Pellets und Zuschlägen, die für eine richtige Zusammensetzung der Schlacke und Basizität sorgen, jährlich bis zu 5,2 Mio Tonnen Roheisen.

Hochofen

Als Reduktionsmittel dienen Koks, Kleinkoks und Öl. Unter Einblasen von Heißwind mit Temperaturen von 1300 °C werden die Eisenoxide zu Eisen reduziert und die Begleitelemente in die Schlacke überführt. Bei jedem der ca. acht Abstiche pro Tag und Hochofen wird das Roheisen über ein Rinnensystem in offene Pfannen geleitet, die dann per Eisenbahn zum Stahlwerk transportiert werden.

Die bei der Reduktion des Eisenoxids zu Eisen ablaufenden Reaktionen sind kompliziert und überlagern sich gegenseitig.

Gießhallenentstaubung

Die beim Abstich der Hochöfen in den Gießhallen entstehenden Gase werden durch effektiv arbeitende Entstaubungsanlagen abgesaugt und gereinigt. Da unser System außerordentlich wenig Energie benötigt, wurde es zum Vorbild für weitere Anlagen, die Mannesmann Demag für eine Reihe von Hüttenwerken gebaut hat.

Gießhallenentstaubung

Übersicht der technischen Daten der HKM Hochöfen.

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Roheisenerzeugung