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Kokerei
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Reduktion
Koks spielt bei der Roheisenerzeugung eine wesentliche Rolle. Er dient zur Reduktion der Eisenerze zu Eisen und liefert die beim Hochofenprozeß benötigte Wärme. Dabei ist die Festigkeit und Tragfähigkeit des Kokses bei hohen Temperaturen für den Prozeß von Bedeutung.
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Koksofenbetrieb
In unserer Kokerei erzeugen wir den größten Teil unseres Koksbedarfs selbst. Dabei wird in großen Kammern Kokskohle durch Wärmezufuhr von außen unter Luftabschluß erhitzt und entgast. Dank moderner Umweltschutzmaßnahmen und stetiger Pflege, wie u.a. wirkungsvoller Ofentürabdichtungen und Absaugung von Füllgasen, arbeitet unser Koksofenbetrieb weitestgehend emissionsfrei.
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Der nach dem Ausgaren noch glühend aus den Ofenkammern ausgedrückte Koks wird mit Hilfe eines bei uns entwickelten Naßlöschverfahrens abgelöscht und zum weiteren Abkühlen auf die Koksrampe befördert.
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Klassieranlage
HKM verbraucht mehr Koks, als in der Kokerei Huckingen erzeugt werden kann. Um für den Hochofenprozeß eine gleichbleibende Koksqualität zu erzielen, wird in einer Klassieranlage der selbsterzeugte Koks mit zugekauftem Koks gemischt. Die Koksmischung wird stabilisiert und abgesiebt; der Feinanteil wird in der Sinteranlage, der Grobkoks im Hochofen eingesetzt
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Nebenprodukte
Neben Koks entstehen bei der thermischen Zersetzung der Kohle gasförmige und flüssige Produkte. Außer dem Kokereigas, das als Energieträger in Anlagen der Hütte und im RWE-Kraftwerk genutzt wird, sind hier Steinkohlenrohteer, Rohbenzol, Rohphenol und Schwefelsäure zu nennen.
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© HKM Hüttenwerke Krupp Mannesmann  |
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Roheisenerzeugung
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