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Luftreinhaltung
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Wurden Mitte der 60er Jahre noch fast 10 kg Staub pro Tonne erzeugten Rohstahls emittiert, sank dieser Wert inzwischen auf knapp unter 0,7 kg.
Heute werden alle erfassbaren Emissionsquellen entstaubt - von den durch die Prozesse bedingten primären über die durch Umfüllvorgänge hervorgerufenen sekundären bis zu den teilweise durch den Umschlag und Transport von Einsatzstoffen auftretenden tertiären Quellen.
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Absaugeeinrichtungen
Allein an den Absaugeinrichtungen der beiden Hochöfen werden ca. 2 Mio. m3/h staubhaltige Abluft erfaßt und in den Entstaubungsanlagen gereinigt, wobei diese heutzutage eine Abscheiderate von über 99 % aufweisen.
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Die während des weiteren Prozesses im Stahlwerk auftretenden Staubemissionen werden ebenfalls über Absaugeeinrichtungen der Primär- oder der Sekundärentstaubung zugeführt. Insgesamt beträgt das im Stahlwerk gereinigte Abluftvolumen etwas 3,3 Mio. m3/h. Bei einer Absaug- und Entstaubungskapazität im gesamten Hüttenwerkbereich von ca. 8 Mio. m3/h konnten 1999 über die Entstaubungsanlagen etwa 200.000 t Staub abgeschieden und zur Rückgewinnung des in den Stäuben enthaltenen Eisens wieder den Erzeugungsprozessen zugeführt werden.
Berieselung
Auch in Bereichen und auf Flächen, von denen zwar Staubemissionen ausgehen, die aber keine Entstaubung zulassen, sorgen wirkungsvolle Maßnahmen zur Vermeidung oder Verminderung von Staubabwehungen. So werden beispielsweise Lagerflächen für Nebenprodukte mit vor Ort gefördertem Grundwasser berieselt.
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© HKM Hüttenwerke Krupp Mannesmann  |
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Umweltschutz
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