Tradition

Verantwortung

Der Umweltschutz hat am Standort Huckingen eine lange Tradition. Bereits viele Jahre vor Einführung gesetzlicher Regelungen und amtlicher Auflagen zur Verbesserung und Sicherung des Umweltschutzes hat man sich hier in eigener Verantwortung dieses Themas angenommen. In freiwilliger Zusammenarbeit mit den Aufsichtsbehörden wurde das Thomasstahlwerk Anfang der 60er Jahre mit der Entwicklung eines Entstaubungsverfahrens für Stahlherstellungsprozesse ein wesentlicher Schritt zur Luftreinhaltung erzielt. Mittlerweile sind derartige Entstaubungseinrichtungen Stand der Technik.

Kokerei

Ein Beispiel für die konsequente Umsetzung des Umweltschutzgedankens ist auch der Neubau der Kokerei. Allein der Aufwand für modernste Umweltschutzeinrichtungen betrug etwa 15 % der Gesamtinvestitionssumme von 150 Mio. Euro. Die 1984 in Betrieb genommene Anlage, die noch heute zu den modernsten ihrer Art gehört, arbeitet seither nahezu störungs- und emissionsfrei.

Strangguß

Frühzeitig erkannte man neben den wirtschaftlichen vor allem die ökologischen Vorteile des Stranggusses. Das in Huckingen bis zur Einsatzreife entwickelte und heutzutage weltweit verbreitete Verfahren ist ein sehr gutes Beispiel für integrierten Umweltschutz. Der Wegfall von Verarbeitungsstufen beschleunigt den Herstellungsprozeß und reduziert erheblich den Energieverbrauch. Emissionen werden so gar nicht erst erzeugt.

Arbeitsplätze

Natürlich verringerte die Einführung der Absaug- und Entstaubungseinrichtungen nicht nur die Umweltbelastung, sondern sie verbesserte ebenso die Arbeitsplatzbedingungen für die Belegschaft erheblich.

Holzmannkanal

Maßnahmen

Seit der Inbetriebnahme eigener Kläranlagen wird das vorwiegend zur Kühlung notwendige Wasser mehrfach genutzt und somit das Wasseraufkommen deutlich vermindert. Nicht mehr benötigtes Wasser wird nach der Klärung sauber in den Rhein zurückgeleitet.

Eine Vielzahl von Maßnahmen, insbesondere die Konzentration der Produktion auf wenige moderne Hochleistungsanlagen, trug Ende der 70er bis Mitte der 80er Jahre zu einer weiteren Reduzierung der Emissionen bei. Wir setzen seit unserer Gründung diese Tradition fort. Da die angewandte Umwelttechnik mittlerweile einen hohen Stand erreicht hat, ist jedoch nicht zu verkennen, daß künftig nur noch mit geringen Fortschritten zu rechnen ist und diese im Vergleich zu bisher teuer erkauft werden müssen.

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Umweltschutz