Grundstein

Huckingen

Thyssen war schon im Duisburger Norden mit Stahlwerken vertreten. Der Bereich an Rhein und Ruhr wurde also bereits vor mehr als 100 Jahren als besonders geeigneter Standort für die Eisen- und Stahlerzeugung angesehen. Dies bewog auch die Firma Schulz-Knaudt aus Essen, die dort aus Platzgründen nicht mehr erweiterbare Stahlerzeugung an den Rhein nach Huckingen zu verlegen.

1909 Gründung des Siemens-Martin-Stahlwerks

Stahlwerk

So wurde hier im Jahr 1909 ein Siemens-Martin-Stahlwerk mit zunächst drei Öfen à 40 Tonnen Abstichgewicht und einer Jahresleistung von ca. 110.000 Tonnen Rohstahl gebaut. Es folgten ein Grobblechwalzwerk und ein Rohr- und Bodenwerk.

Mannesmannröhren-Werke

In jenen Jahren suchten die Mannesmannröhren-Werke nach einem geeigneten Stahlerzeugungs-Standort, um für die Rohrerstellung in dieser Region unabhängig von anderen Stahlunternehmen zu werden. Mannesmann übernahm 1914 das Huckinger Werk als Abteilung Schulz-Knaudt und erzeugte Stahl für beide Unternehmen. weiter

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Geschichte