NEBENPRODUKTE

Mineralstoffe

Neben Koks, Sinter, Roheisen, Rohstahl und Stranggussvormaterial werden bei HKM pro Jahr rund 2,0 Mio. t Mineralstoffe produziert.

80 % des Gesamtaufkommens werden als genormte Produkte für den Straßen-, Wege-, Erd-, Deponie- und Wasserbau sowie für die Zementindustrie geliefert. Die verbleibenden 20 % werden in internen bzw. externen Recyclingprozessen eingesetzt.

Ökologisches Potenzial

Mit einer vollständigen Nutzung dieser mineralischen Stoffe leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Schonung der natürlichen Ressourcen und zur Energieeinsparung.So weist die Ökobilanz im Rahmen der Lieferung von z. B. 500.000 t Hüttensand (glasig erstarrte Hochofenschlacke) zur Zementerzeugung folgendes Potential auf:

Vermeidung von:

  • 750.000 t Rohstoffabbau
  • 60.000 t Primärenergieverbrauch 
  • 400.000 t CO2-Emissionen

Erreicht wird die vollständige Nutzung der Mineralstoffe durch gezielte Einflussnahme auf die Produktqualität innerhalb der metallurgischen Stufen bis hin zu den Aufbereitungsprozessen bei eingeführten Qualitätssicherungssystemen.

Umweltverträglichkeit

Neben den technologischen Eigenschaften wird der Frage der Umweltverträglichkeit der Produkte im Rahmen von Eigen- und Fremdüberwachung besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Die Überwachungsergebnisse belegen, dass auch den wasserwirtschaftlichen Anforderungen Genüge geleistet wird.

Kohlenstoffe

Die während der Aufbereitung des Koksofengases anfallenden Nebenprodukte wie Rohteer, Rohbenzol und Schwefelsäure, finden in der chemischen Industrie als Ausgangs- oder Reaktionsprodukte Verwendung.